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Hugo-Münsterberg-Medaille

Die Hugo-Münsterberg-Medaille - eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die Angewandte Psychologie – wurde vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen zwischen 1981 und 2007 alle zwei Jahre an insgesamt 14 Preisträger verliehen.  

Die Träger der Hugo-Münsterberg-Medaille:

  • 1981: Prof. Dr. Dr. Helmut von Bracken
  • 1983: Prof. Dr. Wilhelm Arnold
  • 1985: Prof. Dr. Erna Duhm
  • 1987: Prof. Dr. Arthur Mayer
  • 1989: Dr. Fritz Pirkl
  • 1991: Prof. Dr. Reinhardt Tausch
  • 1993: Prof. Dr. Dr. Hermann Wegener
  • 1995: Prof. Dr. Carl Graf Hoyos
  • 1997: Prof. Dr. Elisabeth Müller-Luckmann
  • 1999: Prof. Dr. Klaus Grawe
  • 2001: Prof. Dr. Jürgen Guthke
  • 2003: Dipl.-Psych. Arthur Fischer
  • 2005: Prof. Dr. Eberhard Ulich
  • 2007: Prof. Dr. Klaus Schneewind

Der Namensgeber für die Auszeichnung, Hugo Münsterberg (1863-1916), gilt als Pionier der Angewandten Psychologie. Er war ein Schüler Wilhelm Wundts. Im Jahr 1889 veröffentlichte er seine vielbeachteten "Beiträge zur experimentellen Psychologie". 1892 holte ihn William James für eine Gastprofessur nach Harvard, 1897 übernahm er dort eine feste Professur.

Schon 1913 schrieb Münsterberg über die psychologische Arbeit, dass diese inzwischen "eine Stufe erreicht hat, auf der der Austausch zwischen Theorie und Praxis als förderlich und anregend nach beiden Richtungen hin betrachtet werden darf...“ Sein Standpunkt: "Erziehen und Unterrichten, Rechtsprechen und Strafen, Arbeiten und Kaufen, muss überall vor sich gehen und muss überall mit psychologischen Tatsachen rechnen. Versagt die wissenschaftliche Psychologie ihre Hilfe, so nimmt das Leben mit vorwissenschaftlicher Beobachtung vorlieb. Da kann es doch unmöglich den Interessen der Kultur entsprechen, wenn die Psychologie darauf besteht, ihr nichts zu geben. weil sie ihr noch nicht alles geben kann." Münsterberg bahnte den Weg für psychotherapeutische Anwendungen, für die Psychologie im Bereich der Rechtspflege und für die Industriepsychologie. Nach Edwin G. Boring (A History of Experimental Psychology, 1950) begründete er in gewisser Weise die Angewandte Psychologie